Wie viel verdient man mit einem Airbnb in der Schweiz ?
Kurz gefasst : In der Westschweiz erwirtschaftet eine gut verwaltete Kurzzeitvermietung typischerweise zwischen 15 000 und 60 000 CHF Bruttoeinnahmen pro Jahr, je nach Lage, Grösse und Verfügbarkeit. Skigebiete (Verbier, Zermatt) erzielen die höchsten Beträge; Städte (Lausanne, Genf) bieten eine stabile Auslastung das ganze Jahr. Kurzzeitvermietung bringt im Durchschnitt 50 bis 300% mehr ein als eine Dauervermietung.
Das ist die erste Frage, die sich jeder Eigentümer stellt: «Was würde meine Immobilie einbringen?» Die Antwort hängt von einigen entscheidenden Faktoren ab, die wir hier mit Richtwerten nach Region erläutern.
Die 4 Faktoren, die Ihre Einnahmen bestimmen
- Die Lage — ein bekanntes Skigebiet oder ein touristisches Stadtzentrum erzielt deutlich höhere Übernachtungspreise als die Landbevölkerung.
- Grösse und Standard — ein 5-Zimmer-Familienchalet vermietet sich zu einem Vielfachen des Preises eines Studios.
- Verfügbarkeit — je mehr die Immobilie zur Vermietung geöffnet ist, desto höher steigen die Jahreseinnahmen.
- Die Verwaltung — ein optimiertes Inserat, professionelle Fotos und dynamische Preisgestaltung machen einen echten Unterschied beim Endergebnis, indem sie den Kalender öfter zum besten Preis füllen.
Indikative Einnahmen nach Region (Westschweiz)
Nachfolgend typische Richtwerte für eine repräsentative Immobilie in Bruttojahreseinnahmen. Diese Zahlen sind indikativ und variieren je nach Ihrem Objekt.
| Region | Ø Preis/Nacht | Auslastung | Brutto/Jahr* |
|---|---|---|---|
| Zermatt | ~310 CHF | ~60% | ~66 000 CHF |
| Verbier | ~290 CHF | ~56% | ~59 000 CHF |
| Crans-Montana | ~240 CHF | ~54% | ~47 000 CHF |
| Montreux / Riviera | ~160 CHF | ~68% | ~33 000 CHF |
| Lausanne | ~150 CHF | ~70% | ~32 000 CHF |
| Sion / Sierre (Wallis) | ~125 CHF | ~59% | ~25 000 CHF |
| Freiburg | ~125 CHF | ~64% | ~26 000 CHF |
*Indikative Schätzungen für eine repräsentative Immobilie, zu verfeinern je nach Grösse und Standard.
Brutto oder netto : was wirklich übrig bleibt
Vom Bruttoertrag sind Plattformgebühren, Reinigung und die Verwaltungsprovision abzuziehen (ab 25% bei Heiwa). Im Gegenzug haben Sie absolut nichts zu managen. Für die meisten Eigentümer übersteigt der Netto-Ertrag aus der Kurzzeitvermietung noch deutlich das, was sie bei einer Dauervermietung erhalten würden – und das bei voller Flexibilität, die Immobilie selbst zu nutzen.
« Mein Chalet in Crans-Montana brachte bei Dauervermietung 18 000 CHF/Jahr. Mit Heiwa als Kurzzeitvermietung hat es im ersten Jahr 41 000 CHF Bruttoeinnahmen generiert. »
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